Über mich

Schon als Kind war ich ein sehr empatischer Mensch.
Mich haben die Stimmungen und Emotionen anderer berührt, und ich hatte früh den Wunsch zu verstehen, wie Menschen fühlen und ihre Welt wahrnehmen.
Diese Neugier hat mich auf meinen eigenen Weg geführt.
Als Jugendliche begann ich, mich intensiv mit mir selbst auseinanderzusetzen, zu hinterfragen und herauszufinden, was wirklich zu mir gehört. 

Mit 16 Jahren habe ich meinen ersten inneren Kind Kurs besucht – und damit bekam vieles, was ich in mir gespürt habe, einen Namen.
Seitdem hat sich mein Weg immer weiter entfaltet: durch Selbsterfahrung, Meditation und die bewusste Auseinandersetzung mit meiner eigenen Geschichte, mit Prägungen, Glaubensmustern und inneren Anteilen.
Ein besonders prägender Wendepunkt in meinem Leben war es, Mutter zu werden.
Meine Kinder haben in mir vieles bewegt und mich auf eine neue Weise mit mir selbst in Kontakt gebracht. Sie sind für mich ein großer Antrieb, hinzuschauen, zu wachsen und bewusster zu wählen, was ich weitergeben möchte.

Ich habe gelernt, mich meinen Emotionen wirklich zuzuwenden – nicht mehr wegzuschauen, sondern zu fühlen, zu verstehen und zu integrieren. 


Eine große Unterstützung auf diesem Weg war für mich die gewaltfreie Kommunikation – weniger als Methode, sondern als Haltung. Eine Haltung, die von Mitgefühl, Verständnis und echter Verbindung geprägt ist und die meine Arbeit heute wesentlich trägt.
Auch die Auseinandersetzung mit dem Nervensystem und Selbstregulation hat mich geprägt. Mir ist wichtig, dass innere Arbeit nicht nur schwer ist, sondern auch leicht sein darf: neugierig, lebendig und manchmal auch spielerisch.
Die Natur ist für mich ein wichtiger Ort des Auftankens und der Verbindung. Auch Tiere und Kinder erinnern mich immer wieder daran, wie viel Echtheit und Lebendigkeit in uns liegt.
Was mich in meiner Arbeit leitet, ist der Wunsch, Räume zu schaffen, in denen Menschen sich selbst wieder näherkommen können – und in denen alles da sein darf.

Meine tiefe Vision, Räume zu öffnen, in denen wir uns als Menschen wieder neu begegnen können.

Räume, in denen es sicher ist, wir selbst zu sein – mit allem, was uns ausmacht.
Ich glaube daran, dass wir diese Erfahrungen wirklich machen müssen:
dass wir spüren dürfen, wie es ist, uns zu zeigen und angenommen zu werden. Dass echte Verbindung entstehen kann, wenn wir beginnen, uns mit Offenheit und Mitgefühl zu begegnen.
Für mich sind wir alle Reisende auf unserem Weg – zu uns selbst und zueinander.
Und diese Arbeit ist auch mein eigener Weg.
Immer wieder erkenne ich, dass das, was ich bin, gut ist. Dass ich etwas zu geben habe und dass mein Leben mich auf meine eigene Weise geprägt hat.
Manche Prägungen sind zu Schätzen geworden, andere darf ich Schritt für Schritt loslassen.
Und vieles von dem, was mich ausmacht, begleitet mich schon mein ganzes Leben – als Teil meiner Fähigkeiten.
Diese Anerkennung und dieses Ankommen bei mir selbst sind für mich etwas sehr Wertvolles.
Und genau das wünsche ich mir auch für die Menschen, die ich begleiten darf.